Residenzmodell vs. Wechselmodell

Pendelkinder Podcast #22 Getrennt erziehend statt Alleinerziehend

In dieser Episode teile ich meine Gedanken zum Thema Residenzmodell und Wechselmodell mit dir. Nach einer Trennung muss man sich oft für das eine oder andere entscheiden. Du erfährst, zu welchem Modell ich tendiere und was das Wechselmodell für mich mit Ying und Yang, der Emanzipation und dem Zulassen von Gefühlen zu tun hat.

 

Die Podcast-Folge findest du auf Spotify, Youtube, Apple-Podcast oder Deezer. Teile mir gerne auch deine Gedanken und Gefühle zu diesem Thema in den Kommentaren mit. Wenn du mich und die Arbeit von Pendelkinder unterstützen möchtet, dann gebe gerne deine Bewertung bei iTunes ab – das wäre wundervoll.
 

Viel Freude beim Zuhören!

Deine Verena

Pendelkinder Podcast auf Spotify

Apple Podcast

Podigee RSS-Feed

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Claire (Samstag, 11 Juli 2020 10:13)

    Hej du, aus eigener Interesse habe ich dein Podcast angehört. Ich hab durch die erste Staffel geskipt, um mir zu erschließen was Inhalt und Message von dir ist und dann bin ich durch die zweite gegangen und bin stagniert bei “Wechselmodell vers. Residenzmodell” Ich finde deine Sicht auf die Rolle eines Mannes oder einer Frau sehr bedenklich, gerade in Bezug auf die Erziehung von Kindern. Möglicherweise spielt deine persönliche Erfahrung mit Männern dort mit ein (?). Dies “darf”( in meiner Wahrnehmung) aber in diesem Rahmen, also deiner Verantwortung gegenüber gebrochener Familien, nicht als Regelfall geltend gemacht werden.
    Ich hatte gehofft du berichtest etwas von Bindung und stellst somit das Kind in den Vordergrund. In dem Podcast jedoch geht es um Emotionen einzelner Geschlechter als Stereotypen. Du beschreibst die Mutter als Vollkommen und den Vater als rückständig in seiner Art mit Gefühlen und Konflikten umzugehen. Geht es in der wechselseitigen Erziehung nicht genau darum, dem anderen Vertrauen entgegen zu bringen seine Kompetenz als einzigartigen Menschen in die gemeinsame Begleitung des Kindes einzubringen? Ja, gerade weil eine schmerzhafte, gemeinsame Erfahrung durch die Trennung gemacht wurde, damit meine ich euch alle drei, muss ein Umdenken dem Expartner/ der Expartnerin gegenüber passieren. Ich denke ein Residenzmodell oder paritätisches Erziehen hängt nicht davon ab, wie alt die Kinder sind sondern davon wie viel Vertrauen sich entgegen gebracht wird, wie viel Sicherheit dem kleinen Menschen ausgestrahlt wird, wie ehrlich und regelmäßig miteinander kommuniziert wird. Erst dann kann eine alternative Familienformen stattfinden. Ich bin überzeugt davon, dass eine Vielfalt aus den unterschiedlichen Erziehungstypen von Mama und Papa den Kindern einen guten Start nach der Trennung ermöglichen kann, auch wenn diese in zwei Haushalten stattfindet.

    Was bringt es dir und deiner Tochter dein ExPartner, mit dem du 13 Jahre lange Liebe geteilt hast als unfertiges Wesen zu präsentieren? Ich verstehe so sehr, dass man die eigenen Kinder schützen möchte vor eigenen Verletzungen und Erfahrungen, die wir im Leben gemacht haben. Aber oft sind es nun mal unsere eigenen Verletzungen und nicht die unserer Kinder. Wenn es Verletzungen dominanter Natur innerhalb deiner Ex-Beziehung gab, dann ist es sicherlich ein Punkt den ihr euch separat anschauen könntet oder solltet. Aber verantwortungsvoller finde ich es Kindern und den hier Rezipierenden gegenüber, klar zwischen einer emotional aufgeladenen Ex Beziehung und der Beziehung als Erziehungspartner*innen zu unterscheiden. Kinder brauchen Mama und Papa am besten zu gleichen Teilen. Naja und wenn “Papa” mal geliebt worden ist, dann ist er (wer sollte es besser wissen als du) ein Verdammt guter Vater, so wie er ist, mit all seinen anerzogenen männlichen Seiten und intrinsischen weiblichen Zügen in seiner Vollkommenheit als Mensch, auch wenn es schwer ist abzugeben und zu vertrauen.

    Bitte versteh meine Kritik als Chance zu wachsen und nicht als Abwertung deinerseits. Ich finde es mutig einen persönlichen Podcast zu machen und immer cool wenn Frauen aus ihrer eigenen Situation heraus aufstehen und in ihrer Sensibilität andere Menschen empowern. Das ist ein großes Geschenk, aber auch ein sehr verantwortungsvolles für alle die, die dich hier begleiten. Alles Liebe, Claire